Hey Bunny
»Ein komplett verrückter Film – verrückt im positiven Sinn.«
Kino-Zeit
»Eine wilde Komödie, die kaum einzuordnen ist zwischen Beziehungsklamotte und Absurditätentheater. Eine Hybrid-Züchtung, die von Herzen kommt. Und Kaninchen sind auch dabei.«
Kino-Zeit
Schon Lewis Carroll hat ein weißes Kaninchen ausgewählt, um seine Alice auf ihre Reise ins Erwachsenwerden zu locken. Und so sind die knuffigen Versuchstiere in »Hey Bunny« in ihrer Mission, dem Forscherteam das Geheimnis des Glückshormons zu entschlüsseln, von Anfang an Vorboten des Scheiterns. In Barnaby Metschurats und Lavinia Wilsons herrlich überdrehtem Regiedebüt geht es um den misanthropisch-paranoiden Ex-Hacker Adam, der unter Verdacht gerät, ein Glücks-Forschungs-Labor sabotiert zu haben. Als auch noch ein Dutzend weiße, glückselige Kaninchen unbemerkt davon hoppeln, ist die Gemengelage für eine Screwball Comedy perfekt. Eine wunderbar überdrehte Gruppe Menschen versucht verzweifelt das Glück und die Karniggel zu finden. Man fühlt sich an Howard Hawks »Leoparden küsst man nicht« erinnert, die Lust am Verrücktsein, die sich das Duo Metschurat-Wilson herausnimmt ist ansteckend. Hawks meinte nach dem kommerziellen Misserfolg seines Films, es sei ein Fehler, einen Film ganz ohne auch nur einen normalen Menschen zu drehen. Wie gut, dass es noch Filmemacher wie Metschurat und Wilson gibt, die den Mut besitzen, jede Figur in ihrer Geschichte zu einem Verrückten zu machen. Ohne diese sorglosen Grenzüberschreitungen würde das Kino seinen glückseligen Dornröschenschlaf nie beenden.
- Producer
- Barnaby Metschurat , Lavinia Wilson
- Cinematographer
- Raphael Beinder
- Screenwriter
- Barnaby Metschurat
- Cast
- Barnaby Metschurat , Lavinia Wilson , Harald Schrott
- Runtime/Version
- 89 min, OmeU